Patti und Christian USA Urlaub
Dienstag, 21. September 2010
Weint der Himmel über unseren letzten Tag!
Skandal, ich dachte wir kommen regenfrei durch den Urlaub und dann eine solche Enttäuschung...
Regen ist vielleicht übertrieben, aber zumindest ein paar Tropfen sind gefallen.
Zu gestern noch, habe ich doch glatt vergessen, dass wir beim Venice Beach waren! Wg schlechtem Wetter war es allerdings nicht so beeindruckend wie es sonst hätte sein können, Patti war allerdings nachhaltig von Dr. Marihuane beeindruckt. Laut seinen Anpreiser hatte er nämlich gerade Sprechstunde und man konnte Gras auf Rezept kaufen... Hätten wir den Doc mal vor Las Vegas getroffen :-)
Heute dann mit dem Auto durch Beverly Hills, Patti traf aber leider weder Dylan noch Brandon.
Dann Hollywood mit Sternchen schauen auf dem Boulevard und Besuch des Kodak Theatre, danach nach Downtown wo das parken mit 3,50$ pro 15min ein echtes Schnäppchen ist.
Eben dann den Wagen wieder abgegeben und jetzt nochmal - wie auch gestern - in den Fitnessraum um wenigstens ein bißchen Sport zu treiben.Dann ist es wohl langsam so weit dass es ans packen geht :-(
Heute mal einen besonderen Gruß an Pattis Mutter die alles ganz eifrig verfolgt.
Los Angeles
Schnelles Frühstück und wieder rein ins Auto.
Unsere Unterkunft war ja direkt am Joshua Tree Park so dass wir nach 20min schon im Park selber waren.
Mir war die ganze Geschichte ehrlicherweise gesagt vorher nur durch das U2 Album bekannt, aber die komischen Dinger waren sowohl in Größe als auch Anzahl beeindruckend.
Die Landschaft veränderte sich alle paar Meilen und die Eisamkeit dort steht im krassen Kontrast zu was wir noch später am Tag erleben sollten.
Denn nach dem Park ging es auf die Interstate Richtung LA.
Was sich dort auf dem Highway abspielt ist vorsichtig ausgedrückt gewöhnungsbedürftig. 5 Spuren und alle fahren wie sie wollen, in alle Richtungen und mit jedem Tempo. Die einzige Strategie die einen weiterbringt ist langfristiges planen von Spurwechseln und mitschwimmen im Strom. Die beim Mittagessen sich ankündigende Migräne von Patti verzog sich Gott sei Dank wieder so dass sie die ganzen 3 Wochen Migränefrei blieb!

Irgendwie haben wir es überlebt und sind dann im Hotel angekommen. Das Hotel war flughafennah geplant, so dass wir am Abflugtag weniger Stress haben.
Die Gegend ist so mittelprächtig, zum Abendessen haben wir uns ehrlich gesagt nur zum Fast Food gegenüber getraut, dass das Essen dort durch eine Schleuse hinter Glas rausgereicht wird trägt nicht zur Vertrauensbildung bei.
Sonntag, 19. September 2010
Ein Drama jagt das Nächste...
Gestern Abend in ein Diner marschiert und Drama Nummer 1 folgte.
Das Essen war super, es gab zum wiederholten Male Burger. Aber unmittelbar nach dem Essen wurde mir einfach nur schlecht... Das war genau der eine Burger zu viel! Proteinschock? Definitiv eine Überdosis! Konnte mich noch gerade zum Hotel schleppen wo ich direkt in ein Wachkoma fiel. 20.30 und mit mir war nichts mehr anzufangen. Zum Glück hatte die Süße noch ihr spannendes Buch so dass ich mal laut mal leise wimmernd vor mich hinleiden konnte.
Morgens ging es dann schon wieder etwas besser, Unmengen Wasser über Nacht hatten wohl alles wieder ein wenig zurecht gerückt.
Beim Frühstück bestellte sich die Süße schon wieder einen warmen Bananentoast der kurz ein Übelgefühl bei mir hervorrief, ging aber alles noch gut und ich konnte es wagen ein paar Happen Rührei zu verspeisen.
Heute Überführungsetappe zum Joshua Tree Park. Also dachten wir unspektakulär.
Denkt man... Drama 2 kündigte sich mit einer Warnleuchte im Autocockpit an. Einer der Reifen hatte anscheinend zu wenig Druck. Also Tempo rausnehmen und an der nächsten Tankstelle kontrollieren. Leider kamen wir nicht mit dem komischen Luftdruckding zurecht so dass wir zur nächsten Tankstelle wollten. Dabei fuhr die Chefin leider einen etwas hohen Bordstein hinab so dass der Wagen mit beträchtlichem Krach aufsetzte und wir schon Schlimmstes befürchteten.
Die andere Tanke war direkt gegenüber, dort konnte man uns nicht helfen, aber zumindest war beim Wagen kein Schaden zu entdecken. Man schickte uns zurück und wir sollten nach Robert fragen, der würde uns helfen. Die Autos die bei Robert parkte zeugten davon, dass er schon länger im Job war.
Also wieder zur ersten Tanke zurück, Robert gefunden, der wirklich wie in schlechten US Filmen vorne seinen Namen auf dem Hemd gestickt hatte, er testete unseren Druck und pumpte tatsächlich in einen Reifen etwas Luft und wir konnten wieder ohne Reifendruckalarmanterror weiterfahren. Robert wollte kein Geld und war ansonsten auch eher an seiner Ruhe als an überschwänglichen Dank interessiert, so dass uns nur blieb zwei Kaltgetränke von Starbucks zu kaufen nach denen wir mittlerweile süchtig sind.
Die weitere Überfahrt verlief dann fast problemlos, wir bewegten uns teilweise auf der historischen Route 66 und mussten einmal feststellen, dass wir eine Ausfahrt verpasst hatten. Wenn man dass in Deutschland merkt ist es meist ja nicht so schlimm. Blöd hier war, dass zwischen den beiden Abfahrten 28Meilen Strecke lag, so dass wir die Route kurzfristig etwas änderten.
Irgendwann aber checkten wir hier im vorgebuchten Motel ein und machten uns am Pool bequem. Dort brauchte Patti etwa 10min um sich im eiskalten Wasser zu akklimatisieren. Für mich eh zu kalt war es dann schon ein kleines Drama als wir später bemerkten, dass es sich bei dem kleinen Becken nicht um ein Kinderplanschbecken handelte, sondern um einen wohltemperierten Whirlpool.
Als letztes Drame des Tages standen wir dann vor unserer Zimmertür zur Terasse hin und bekamen diese nicht mehr auf. Ich also einmal um den Gebäudekomplex rum und zur Vordertür rein, dort wollte dann aber die Keycard nicht funktionieren, da die Süße den Riegel vorgeschoben hatte!
Also zur Rezeption wo die gelangweilte Aushilfe einen Manager rufen wollte der sich darum kümmern solle, der auch 2min später da war und Patti erklärte, dass der Türgriff nach oben zu bedienen sei! Saublöd sowas...
Das reichte dann aber auch an Dramen für einen Tag, Abendessen mal wieder in einem Diner, für mich aber kein Burger. Die beiden Jungs da waren aber recht unterhaltend erinnerten sie doch Patti und mich unabhändig voneinander an Jay und Silent Bob.
Das Essen war super, es gab zum wiederholten Male Burger. Aber unmittelbar nach dem Essen wurde mir einfach nur schlecht... Das war genau der eine Burger zu viel! Proteinschock? Definitiv eine Überdosis! Konnte mich noch gerade zum Hotel schleppen wo ich direkt in ein Wachkoma fiel. 20.30 und mit mir war nichts mehr anzufangen. Zum Glück hatte die Süße noch ihr spannendes Buch so dass ich mal laut mal leise wimmernd vor mich hinleiden konnte.
Morgens ging es dann schon wieder etwas besser, Unmengen Wasser über Nacht hatten wohl alles wieder ein wenig zurecht gerückt.
Beim Frühstück bestellte sich die Süße schon wieder einen warmen Bananentoast der kurz ein Übelgefühl bei mir hervorrief, ging aber alles noch gut und ich konnte es wagen ein paar Happen Rührei zu verspeisen.
Heute Überführungsetappe zum Joshua Tree Park. Also dachten wir unspektakulär.
Denkt man... Drama 2 kündigte sich mit einer Warnleuchte im Autocockpit an. Einer der Reifen hatte anscheinend zu wenig Druck. Also Tempo rausnehmen und an der nächsten Tankstelle kontrollieren. Leider kamen wir nicht mit dem komischen Luftdruckding zurecht so dass wir zur nächsten Tankstelle wollten. Dabei fuhr die Chefin leider einen etwas hohen Bordstein hinab so dass der Wagen mit beträchtlichem Krach aufsetzte und wir schon Schlimmstes befürchteten.
Die andere Tanke war direkt gegenüber, dort konnte man uns nicht helfen, aber zumindest war beim Wagen kein Schaden zu entdecken. Man schickte uns zurück und wir sollten nach Robert fragen, der würde uns helfen. Die Autos die bei Robert parkte zeugten davon, dass er schon länger im Job war.
Also wieder zur ersten Tanke zurück, Robert gefunden, der wirklich wie in schlechten US Filmen vorne seinen Namen auf dem Hemd gestickt hatte, er testete unseren Druck und pumpte tatsächlich in einen Reifen etwas Luft und wir konnten wieder ohne Reifendruckalarmanterror weiterfahren. Robert wollte kein Geld und war ansonsten auch eher an seiner Ruhe als an überschwänglichen Dank interessiert, so dass uns nur blieb zwei Kaltgetränke von Starbucks zu kaufen nach denen wir mittlerweile süchtig sind.
Die weitere Überfahrt verlief dann fast problemlos, wir bewegten uns teilweise auf der historischen Route 66 und mussten einmal feststellen, dass wir eine Ausfahrt verpasst hatten. Wenn man dass in Deutschland merkt ist es meist ja nicht so schlimm. Blöd hier war, dass zwischen den beiden Abfahrten 28Meilen Strecke lag, so dass wir die Route kurzfristig etwas änderten.
Irgendwann aber checkten wir hier im vorgebuchten Motel ein und machten uns am Pool bequem. Dort brauchte Patti etwa 10min um sich im eiskalten Wasser zu akklimatisieren. Für mich eh zu kalt war es dann schon ein kleines Drama als wir später bemerkten, dass es sich bei dem kleinen Becken nicht um ein Kinderplanschbecken handelte, sondern um einen wohltemperierten Whirlpool.
Als letztes Drame des Tages standen wir dann vor unserer Zimmertür zur Terasse hin und bekamen diese nicht mehr auf. Ich also einmal um den Gebäudekomplex rum und zur Vordertür rein, dort wollte dann aber die Keycard nicht funktionieren, da die Süße den Riegel vorgeschoben hatte!
Also zur Rezeption wo die gelangweilte Aushilfe einen Manager rufen wollte der sich darum kümmern solle, der auch 2min später da war und Patti erklärte, dass der Türgriff nach oben zu bedienen sei! Saublöd sowas...
Das reichte dann aber auch an Dramen für einen Tag, Abendessen mal wieder in einem Diner, für mich aber kein Burger. Die beiden Jungs da waren aber recht unterhaltend erinnerten sie doch Patti und mich unabhändig voneinander an Jay und Silent Bob.
Samstag, 18. September 2010
Grand Canyon!
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Nach einem kurzen Frühstück, heute sogar mal mit Nutellatoast, ins Auto und los zum Grand Canyon.
Dort angekommen gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, man schaut sich die Schluchten an, die wg ihrer unfassbaren Größen und Tiefe sehr beeindruckend sind und einen selbst sehr klein vorkommen lassen.
Mit Shuttlebussen fährt man dann zu den div. Aussichtspunkten und die Busfahrt als solche war ein sehr belustigendes Erlebnis.
Am ersten Stopp hatte der Fahrer seine Pause, so dass alle die dort bereits warteten den Bus stürmten. Wir gehörten zu den Letzten, wurden dann auch prompt aus dem Bus wieder rausgeworfen, denn es wird nur transportiert wer einen Sitzplatz hat!
Im nächsten Bus wo wir dann einen Platz ergatterten waren gefühlte 50% Deutsche! Als Erste bekamen die beiden Jungs hinter uns einen Einlauf, Essen im Bus sei verboten! Die beiden die eigentlich auch beim CSD in Köln hätten unterwegs sein können regten sich ein wenig auf, hielten dann aber doch still.
Der Busfahrer, ein Blondling mit ZZ-Top Bart in ebenfalls blond stand rauchend vor dem Bus und verschäuchte jeden der schon in den Bus eingestiegen war und keinen Sitzplatz mehr bekam.
Als ein junges Paar den Bus betrat schlug die Stunde der Sachsen, die sich links von uns in mehreren Reihen breit gemacht hatten. Sie waren eindeutig an Dialekt und herumgedrehter Baseballkappe als Gruppe zu erkennen und die neu eingestiegenen schienen vom gleichen Stamme zu sein.
Zuerst befürchtete ich "wir sind das Volk" Sprechchöre, aber das findige Volk aus dem Osten quetschte sich zu dritt auf 2 Sitze und verbarg sich hinter einem antiimperialistischen Zeitungsschutzwall.
Ich hatte mich eigentlich schon ein wenig darauf gefreut was wohl passiert wenn der Ranger das sieht und dann es zum alten Ost West Konflikt kommt, aber es ging los und nach 30min saßen wir wieder im Auto nach Williams.
Das Nest hier ist eigentlich recht nett, winzig klein an der Route 66 gelegen und augenscheinlich vom Tourismus lebend.
In unserem Hotel hat jedes Zimmer ein eigenes Thema... Niederlande verbot sich von selbst, Sportzimmer war an der Hauptstraße. Mein Wunsch nach 50er Jahre Pin Up wurde ignoriert bzw. kam ich gar nicht dazu ihn zu äußern, also liege ich jetzt in einem über und über mit Giraffen dekorierten Zimmer.
Dies steht aber in keinem ursächlichen Zusammenhang damit, dass ich bereits den Riegel vom Badezimmer und den Ziehschalter vom Ventilator abgerissen habe... Aber schon alles wieder selbst repariert :-)
Flagstaff
Eigenartiges Nest... Zu Fuß ins historical Downtown verlaufen wir uns ein wenig, finden doch den richtigen Weg und stehen auf einmal vor einer bayrischen Blaskapelle in Tracht die am Matterhorn Grill den Beginn des Oktoberfest feiern ?!
Weiter Richtung Zentrumbegegenen einem auf dem zentralen Platz mehr junge Menschen als ich sonstwo in die USA bisher gesehen habe, wir ziehen weiter und finden dann erneut in einem Hinterhof ein kleines mexikanische Restaurant dessen Margarita und Essen leider nicht so gut sind wie am Abend zuvor.Erstmalig gelingt es mir noch mit 8:7 beim Bacckgammon in Führung zu gehen :-)
Morgen Grand Canyon und danach eine Übernachtung in einem obskuren Hotel was wohl fast Museumcharakter hat... Die Süße deutete an "das wird ein Knaller oder ein Flop"
Da ich bezweifel das es wlan gibt kann es also bis zum nächsten Eintrag dauern.
Weiter Richtung Zentrumbegegenen einem auf dem zentralen Platz mehr junge Menschen als ich sonstwo in die USA bisher gesehen habe, wir ziehen weiter und finden dann erneut in einem Hinterhof ein kleines mexikanische Restaurant dessen Margarita und Essen leider nicht so gut sind wie am Abend zuvor.Erstmalig gelingt es mir noch mit 8:7 beim Bacckgammon in Führung zu gehen :-)Morgen Grand Canyon und danach eine Übernachtung in einem obskuren Hotel was wohl fast Museumcharakter hat... Die Süße deutete an "das wird ein Knaller oder ein Flop"
Da ich bezweifel das es wlan gibt kann es also bis zum nächsten Eintrag dauern.
Freitag, 17. September 2010
Motelsuche mal nicht so einfach...
Woran es lag wird man wohl nie so richtig wissen, aber ich war heute wie gewohnt gegen 7Uhr wach während Madame mal bis 8.30 ausgeschlafen hat...
Klingt ja immer noch sehr früh, aber irgendwie sind wir immer noch in einem solchen Rhythmus drin.
Aber anscheinend reichte das noch nicht, von den ersten 3h Fahrt wurde auf dem Beifahrersitz auch nochmal 2,5h geschlafen!
Heute galt es nur von Santa Fe Richtung Grand Canyon zu fahren der dann morgen Ziel ist.
Unsere erste Unterkunftsanlaufstelle Holbrook war so hässlich, dass wir direkt weiter sind.
Die zweite Anlaufstelle auf dem Weg Winslow war auch nicht hübscher, außerdem keine Möglichkeit nett draußen am Motel zu sitzen... Also direkt nach Flagstaff, quasi der letzte große Ort vor dem Grand Canyon.
Hier zogen dann mal die Preise schön an, bei der gleichen Motelkette war das gleiche Zimmer direkt mal doppelt so teuer!
Letztendlich noch etwas gerade noch akzeptables gefunden, jetzt mal schauen was es hier so zu sehen gibt.
Die Werbung am Supermarkt lügt, ich habe lange gesucht...
Klingt ja immer noch sehr früh, aber irgendwie sind wir immer noch in einem solchen Rhythmus drin.
Aber anscheinend reichte das noch nicht, von den ersten 3h Fahrt wurde auf dem Beifahrersitz auch nochmal 2,5h geschlafen!
Heute galt es nur von Santa Fe Richtung Grand Canyon zu fahren der dann morgen Ziel ist.
Unsere erste Unterkunftsanlaufstelle Holbrook war so hässlich, dass wir direkt weiter sind.
Die zweite Anlaufstelle auf dem Weg Winslow war auch nicht hübscher, außerdem keine Möglichkeit nett draußen am Motel zu sitzen... Also direkt nach Flagstaff, quasi der letzte große Ort vor dem Grand Canyon.
Hier zogen dann mal die Preise schön an, bei der gleichen Motelkette war das gleiche Zimmer direkt mal doppelt so teuer!Letztendlich noch etwas gerade noch akzeptables gefunden, jetzt mal schauen was es hier so zu sehen gibt.
Die Werbung am Supermarkt lügt, ich habe lange gesucht...
Schuld war nur die Margarita...
Doch noch vor Sonnenuntergang in Santa Fe angekommen.
Die Preise im Zentrum waren gelinde gesagt unverschämt, also etwa 4 Meilen außerhalb mit direkter Busverbindung Quartier bezogen.
Nach einem schnellen Bier verlangte der Magen der Süßen dringend nach Nahrung, also mit dem Bus ins Zentrum.
Santa Fe ist im Stadtkern wirklich hübsch, man könnte wirklich manchmal denken "das sieht wirklich aus wie ne echte Stadt", dabei ist es eine und nicht die schlechte Kopie eines Phantasialandes oder Disneylands. Jedes einzelne Haus ist im mexikanischen Adobe-Stil gebaut, auf dem Hauptplatz wurde mexikanische Musik gespielt und überall waren Lichterketten... es hätte nur noch gefehlt, dass die beiden kiffenden Jungs Sombreros getragen hätten.

Die Suche nach einem Restaurant gestaltet sich schon schwieriger, weil es entweder komplett touristisch und/oder völlig überteuert war.
Durch Zufall entdecken wir in einer Seitenstraße etwas nach hinten versetzt von einem Innenhof abgehend einen netten Laden. Wartezeit auf einen Tisch 1h bis 90min! Aber wir könnten an der Bar warten...
Da es mit großem Abstand der schönste Laden war also an der Bar warten und das "lokal Weizenbeer" und eine Margarita vertreiben die Zeit.
Als wir dann schneller als erwartet eine Platz bekommen schafft es die Süße nach Durchsicht der Karte die sehr freundliche und nette Bedienung komplett zu verwirren und auch mich etwas ratlos zu hinterlassen.
Auf der Karte wurden fasst alle Gerichte alternativ mit grüner oder roter Chille - alternativ dazu Salsa - abgeboten. Von der Margarita beschwingt versucht die Süße der Bedienung klarzumachen, dass Sie ihre Chille bitte ohne Bohnen möchte woraufhin diese gerne alles zum probieren vorbeibringen möchte. Vollendens vorbei war es, als die Bedienung versuchte zu erläutern "no meat with the Chilles" was die Süße mit ihrem bezauberndsten Lächeln und dem Spruch "das ist aber schade, ich mag so gerne meat" konterte.
Die Verwechselung der Chillischote mit der dem Chilligericht konnte dann noch geklärt werden, als das Essen dann kommt höre ich nur noch ein "saulecker, wirklich saulecker ist das..." und wir können zufrieden sein.
Die Rückfahrt mit dem Bus wird noch zum kleinen Abenteuer, da der Bus eine andere Route wählt und wir uns zwischendrin in den Händen der Organspendemafia wähnen.
Zum Glück dann doch heil zu Hause fallen wir fast nur noch ins Bett.
Die Preise im Zentrum waren gelinde gesagt unverschämt, also etwa 4 Meilen außerhalb mit direkter Busverbindung Quartier bezogen.
Nach einem schnellen Bier verlangte der Magen der Süßen dringend nach Nahrung, also mit dem Bus ins Zentrum.
Die Suche nach einem Restaurant gestaltet sich schon schwieriger, weil es entweder komplett touristisch und/oder völlig überteuert war.
Durch Zufall entdecken wir in einer Seitenstraße etwas nach hinten versetzt von einem Innenhof abgehend einen netten Laden. Wartezeit auf einen Tisch 1h bis 90min! Aber wir könnten an der Bar warten...Da es mit großem Abstand der schönste Laden war also an der Bar warten und das "lokal Weizenbeer" und eine Margarita vertreiben die Zeit.
Als wir dann schneller als erwartet eine Platz bekommen schafft es die Süße nach Durchsicht der Karte die sehr freundliche und nette Bedienung komplett zu verwirren und auch mich etwas ratlos zu hinterlassen.
Auf der Karte wurden fasst alle Gerichte alternativ mit grüner oder roter Chille - alternativ dazu Salsa - abgeboten. Von der Margarita beschwingt versucht die Süße der Bedienung klarzumachen, dass Sie ihre Chille bitte ohne Bohnen möchte woraufhin diese gerne alles zum probieren vorbeibringen möchte. Vollendens vorbei war es, als die Bedienung versuchte zu erläutern "no meat with the Chilles" was die Süße mit ihrem bezauberndsten Lächeln und dem Spruch "das ist aber schade, ich mag so gerne meat" konterte.
Die Verwechselung der Chillischote mit der dem Chilligericht konnte dann noch geklärt werden, als das Essen dann kommt höre ich nur noch ein "saulecker, wirklich saulecker ist das..." und wir können zufrieden sein.
Die Rückfahrt mit dem Bus wird noch zum kleinen Abenteuer, da der Bus eine andere Route wählt und wir uns zwischendrin in den Händen der Organspendemafia wähnen.
Zum Glück dann doch heil zu Hause fallen wir fast nur noch ins Bett.
Donnerstag, 16. September 2010
Wieder auf dem Highway
Der gestrige Sonnenuntergang war ja schon nicht von schlechtern Eltern, aber der Sonnenaufgang heute morgen stand ihm in Nichts nach.
Zum gestrigen Abend gibt es nicht mehr viel zu berichten. Im Gegensatz zu sonst war die Bedienung eher still, ich vermute mal der Navajo als solcher ist eher eine ruhigere Natur und kann einem Bleichgesicht die Kehle durchtrennen ohne eine Miene zu verziehen.
Die Süße hat endlich ihr Steak bekommen und ich hatte Matsche auf Brot, oder so ähnlich...
Das Backgammon auf dem Balkon musste ausfallen, das Licht verwandelte unser lauschiges Plätzchen in Sekunden in einen Faltertummelplatz.
Jetzt auf dem Weg nach Santa Fe. Bisher übrigens so ca 1300 Meilen hinter uns und die Staaten Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona durchquert. Heute geht es nach New Mexico.
Zum gestrigen Abend gibt es nicht mehr viel zu berichten. Im Gegensatz zu sonst war die Bedienung eher still, ich vermute mal der Navajo als solcher ist eher eine ruhigere Natur und kann einem Bleichgesicht die Kehle durchtrennen ohne eine Miene zu verziehen.
Die Süße hat endlich ihr Steak bekommen und ich hatte Matsche auf Brot, oder so ähnlich...
Das Backgammon auf dem Balkon musste ausfallen, das Licht verwandelte unser lauschiges Plätzchen in Sekunden in einen Faltertummelplatz.
Jetzt auf dem Weg nach Santa Fe. Bisher übrigens so ca 1300 Meilen hinter uns und die Staaten Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona durchquert. Heute geht es nach New Mexico.
Mittwoch, 15. September 2010
Abendessen?
Ist bei der Aussicht von unserem Zimmerbalkon doch wirklich egal.
Eben 50min Sport im hauseigenen Fitnesscenter und jetzt mit nem kühlen Bier die Aussicht genießen.
Eben 50min Sport im hauseigenen Fitnesscenter und jetzt mit nem kühlen Bier die Aussicht genießen.
"Da kann man problemlos langfahren..."
Früh raus und raus aus Kanab hinein ins Monument Valley! Die 200 Meilen waren schnell genommen und die Aussicht hier am Hotel ist atemberaubend.
Da wir zu früh zum check in sind haben wir noch den 17 Meilen Rundkurs uns vorgenommen zu fahren. "Ganz easy kein Problem..." das war die Ansage. Nach den ersten beiden Meilen sah ich auf uns eine Anklage wg Ölverlust durch gerissene Ölwanne auf uns zukommen, oder aber die Navajos würden uns einfach an nen Pfahl binden und uns Manitus Willen überlassen. Nach dem Einstieg verbesserte sich die Lage etwas und die Fahrt konnte etwas entspannter angegangen werden, dass Drama stand uns aber noch bevor! Fast am Ziel mussten wir einen sandigen Anstieg nehmen und nach etwa 20m steckte die Karre fest. Ich wagte weder zu fragen ob ich erstmal ein Photo machen kann, noch irgendwas wie "siehste, ich habs ja gewusst" von mir zu geben. Vor und wieder zurück konnte Patti zumindest den Wagen wieder rückwärts freifahren, nach Anweisung kamen sie dann auch wieder ins Rollen, fuhr den gesamten Berg am Stück hoch während ich in Gluthitze hinterherlief. Der Rest war dann kein Kinderspiel aber machbar, jetzt warten wir hier in der Lobby, dass wir einchecken können.
Da wir zu früh zum check in sind haben wir noch den 17 Meilen Rundkurs uns vorgenommen zu fahren. "Ganz easy kein Problem..." das war die Ansage. Nach den ersten beiden Meilen sah ich auf uns eine Anklage wg Ölverlust durch gerissene Ölwanne auf uns zukommen, oder aber die Navajos würden uns einfach an nen Pfahl binden und uns Manitus Willen überlassen. Nach dem Einstieg verbesserte sich die Lage etwas und die Fahrt konnte etwas entspannter angegangen werden, dass Drama stand uns aber noch bevor! Fast am Ziel mussten wir einen sandigen Anstieg nehmen und nach etwa 20m steckte die Karre fest. Ich wagte weder zu fragen ob ich erstmal ein Photo machen kann, noch irgendwas wie "siehste, ich habs ja gewusst" von mir zu geben. Vor und wieder zurück konnte Patti zumindest den Wagen wieder rückwärts freifahren, nach Anweisung kamen sie dann auch wieder ins Rollen, fuhr den gesamten Berg am Stück hoch während ich in Gluthitze hinterherlief. Der Rest war dann kein Kinderspiel aber machbar, jetzt warten wir hier in der Lobby, dass wir einchecken können.
Dienstag, 14. September 2010
Der Feuerhölle knapp entkommen
Von weiten konnte man schon sehen, dass es irgendwo im Bryce Canyon National Park eine Feuer gibt, aber wir sind mal einfach trotzdem Richtung Haupteingang.
Unmittelbar vor dem Eingang, so etwa 3km war die Straße dann gesperrt und nichts ging mehr weiter. Süße bekam schon leichte Panik, dass wir den Canyon nicht mehr zu sehen bekommen, aber da uns immer wieder Autos entgegekamen waren wir noch guter Dinge.
Die Aussicht am Bryce Canyon war sehr beeindruckend, der Umweg hatte sich gelohnt.

Weiter nach Kanab welches sich als kleines Nest im Dreieck zwischen Bryce Canyon, Grand Canyon und Monument Valley herausstellte, aber positiv ist definitiv, dass es hier den bisher besten Burger in einem kleinen Diner gab.
Große Vorfreude auf unsere Topunterkunft morgen und das Monument Valley.
Adios Las Vegas
Den gestrigen Abend recht unspektakulär beendet, kurz essen gegangen, in Pattis Traumgeschäft vorbeigeschaut - M & M Store - und dann zurück ins Hotel. einzig den Eklat mit unserer Bedienung muss Patti selber schildern.
Im Hotel dann auch den Las Vegas Aufenthalt mit dem unvermeidlichen Casinobesuch abgerundet.
Beim Roulette unser Glück versucht und verwundert festgestellt, dass es einen Mindesteinsatz von 10$ gab. Also alles auf rot! Und schon war alles weg! Kurzes Vergnügen. An den Automatendinger mussten wir bis an die Grenzen unseres Intellekts gehen um zu verstehen wie es funktioniert, wie manche Menschen stundenlang davor verbringen können will sich mir immer noch nicht erschließen. Leider auch hier kein Glück gehabt.
Beim BlackJack hatte ich eine kurze Glückssträhne und konnte doch glatt meinen Einsatz von 0,46 vervierfachen! Aber anstatt meinen neuen Reichtum nach Hause zu tragen und vortan sorgenfrei und glücklich zu leben verspielte ich wieder alles und werde jetzt wahrscheinlich ein tragisches Ende nehmen.
Zu Spielen sind wir wohl beide nicht geschaffen.
Jetzt sind wir schon wieder auf der Interstate 15 Richtung Norden unterwegs zum Bryce Canyon und nach Kanab was für mich ein wenig nach tiefreligiösen Amish People, irgendwelchen Hardcore Mormonen oder freikirchlichen Gotterkriegern klingt.
Hotels Hotels Hotels...
So spät wie noch nie ins Bett, ergo so lange geschlafen wie noch nie, trotzdem ist ja 8Uhr noch recht früh für den Urlaub.Die ganzen "all you can eat breakfast / all day" Angebote sind nicht so unser Ding, wir frühstücken lieber unsere pancakes und schauen uns die Stad/Hotels an.
Ca. 40° machen das rumlaufen auch nicht angenehmer so dass nach 5h es dann auch mal gut ist und wir mal für ne Pause ins Hotel fahren. Abendplanung noch vage, Madame möchte noch Burger esse :-)
Fear and Loathing... Fast...
Weniger spektakulär als der Betreff vermuten lässt. In Anbetracht der Tatsache dass unser Drogenvorrat im Gegensatz zu dem vom Duke und Dr Gonzo leider auf Budweiser und West Light.
Bei der wenig interessanten Überfahrt rollen wir teilweise kilometerlang ohne einem anderen Auto zu begegnen geradeaus. Man fragt sich ja immer wie es zu einem Unfall kommen kann, wenn es absolut keinen Verkehr gibt, aber als wir nach schier endlosen einsamen km an eine T - Kreuzung kommen passiert es auch mir, dass ich fasst geradeaus ins Nirgendwo rausche.
Chefin hatte ja ein Shopping Outlet ausgemacht wo erstmal dieses Thema abarbeiteten. Einchecken im Luxor (http://www.luxor.com/) und unser Zimmer in der 21.Etage beziehen. Ziemlich abgefahren diese Dimensionen der Plastikwelt, von der Rezeption braucht man wohl locker seine 10min bis zur Zimmertür.
Der Ausblick ist wie man dem Bild entnehmen kann nicht der Schlechteste :-)
Eigentlich müssen wir direkt wieder los, der Besuch im "Original bayrischen Hofbräuhaus" gerät Dank des fast körperlich spürbarenen Fremdschämens zum Desaster.
Es wird Zeit endlich kriminell zu werden in der Welt des Plastiks und der Illusion.
Wir sind wirklich so unverschämt verschlagen und trinken in der Öffentlichkeit Bier aus Dosen!
Patti nimmt mir immer die Dose ab und begründet dies mit dem Wunsch mal in Handschellen abgeführt zu werden, was mich leicht nachdenklich stimmt. Der Marsch durchs nächtliche Vegas ist dann nach etlichen Kilometern beendet und wir fallen ziemlich geschafft so spät wie noch nie in diesem Urlaub ins Bett.
Montag, 13. September 2010
Tal des Todes...
Die nächsten Beiträge jetzt am Stück da die Internetverbindung jeweils unfassbar teuer war.
Bishop war dann nur noch für das von der Süßen herbeigesehnte Pancakefrühstück gut.
Die Fahrt ins Death Valley dann unproblematisch, bei jedem Stopp wurde es ein wenig wärmer und als wir letztendlich in der Wüste waren hatte es 45° im Schatten, in den Sanddünen kam in der Tat das Gefühl auf man ist jetzt in der Wüste.
Immer noch als Frühaufsteher unterwegs war es noch zu früh für den Check In so dass wir zu Beginn zu den Salzseen fuhren und eine Passstraße abfuhren. Da meine Sonnenbrille mir abhanden gekommen war konnte ich bei brennender Sonne und Reflektion durch den weißen Boden so gut wie Nichts sehen, Patti machte hitzebedingte Nahtoderfahrungen durch und stellte jegliche Kommunikation mit der Außenwelt ein. Erst einige klimatisierte Autokilometer und viel kaltes Wasser später war sie wieder ansprechbar.
Im Hotel dann konnten wir dann einchecken, kurzer Smalltalk mit unsern Nachbarn und dann ab in den Pool. Nen Pool in die Wüste zu setzenn wenn man sonst überall den Wassermangel anprangert ist an Irrsinn kaum zu überbieten, wenigstens wurde das Wasser für den Golfplatz weiterbenutzt.
Der Sonnenuntergang am Zabriskie Point kann man kaum beschreiben... Da müssen wir auf Photos vertrösten. Die Stimmung und Atmosphäre waren wohl auf Santorin schöner, die Einmaligkeit der Umgebung so wohl aber Einzigartig.
Nach einem kühlen Bier und kurzem Geplaudere mit unseren Nachbarn - die wussten doch glatt, dass die Deutschen gerade die griechische Wirtschaft gerettet haben (?!) - ging es dann zum Abendessen. Mein Englisch erschien mir bisher ganz passabel, dass die richtige Übersetzung von "Pasta" allerdings "Fettsuppe" ist war mir so noch nicht bekannt.
Noch ein Bie unter wunderschönem Wüstensternenhimmel und dann langsam die Vorfreude auf Las Vegas genießen.
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